Seiten-Illustration

08.08.2014

NEWSLETTER 09-2014: VORKAUFSRECHT BEI DER NICHT BÖRSENOTIERTEN AG

Der Oberste Gerichtshof hat in einer jüngeren Entscheidung (6 Ob 28/13f) festgehalten, dass bei einer nicht börsenotierten Aktiengesellschaft eine Satzungsbestimmung über ein Vorkaufsrecht der Aktionäre für den Fall der Veräußerung von Aktien zumindest bei vinkulierten Namensaktien (deren Übertragung und Verpfändung an die Zustimmung der Gesellschaft gebunden ist) zulässig ist.
 

Damit werden auch für (nicht börsenotierte) Aktiengesellschaften der personalistischen Gestaltung (nicht nur in Neben[Syndikats]abreden) neue Wege eröffnet (Langfassung), die aufgrund der Satzungsstrenge des Aktiengesetzes bisher nicht möglich war.
 

RA DDr. Alexander Hasch
RAA Mag. Jörg Deistler